Benjamin Fastert

Benjamin Fastert
Jahrgang 1981. Ist in diesem Jahr auch etwas richtiges passiert? MTV geht auf Sendung. Metallica wird gegründet. Am 8. März wird Pirjo Muranen, finnische Skilangläuferin, geboren. Das ist genau 1 Monat nach meinem Geburtstag. Naja. Nach langen Jahren mühseliger, schulischer Quälerei folgt – noch mehr Schule. Nur diesmal muss ich mir meine Pausenbrote selber schmieren und besser aufpassen, aus mir soll ja was werden. Wird auch. Nach 3 Jahren Studium an der Hamburger Technischen Kunstschule (HTK) habe ich neben zahlreichen, in Jugendtagen errungenen und von Hans-Dietrich Genscher unterschriebenen Siegerurkunden (und eine Ehrenurkunde!) meinen Abschluss im Tornister. Es folgen noch mehr Jahre des Lernens, diesmal in Form von Praktika. Berührung mit erstem “richtigen” Geld, welches das eigenständige Kaufen und Schmieren von Pausenbroten erheblich erleichtert. Irgendwann keimt der Wunsch auf, selber verantwortlich zu sein. Vom wem hat er das nur? Ein paar Leute raten ab, die Zeiten seien schlecht und sowas ginge ja meist in die Hose. Oma sagte immer: “Jeder kann in seine Hose machen, was er will!” “Dufter Spruch”, denke ich noch und deswegen höre ich nur auf mich bzw. auch mit auf meine alte Studienkollegin Schrägstrich gute Freundin und mache mich selbstständig.
Und da wären wir. Über 2 Jahre später sind wir “still satisfied”, wie der Franzose sagt. Man lernt nie aus und das ist auch gut so. Sonst hätten wir eine Menge interessanter Leute nicht kennenlernen und Jobs nicht machen können.
Oma wäre sicherlich dezent stolz wenn Sie wüsste, dass ich in die Hose gemacht habe, was ich wollte!
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